Schöne Gärten, tolles Klima,
entspannte Menschen, geschichtsträchtige Gebäude – das alles
findet man in Südengland, soviel haben wir schon erfahren und immer
genossen. Aber jedes Mal, wenn wir in England Urlaub machten, sagten
wir uns, dass wir uns auch unbedingt mal die Kanalinseln ansehen
müssten.
Nun ist es soweit. Anfang Mai fliegen
wir von Düsseldorf nach Jersey, ein Katzensprung, bereits nach 1 ½
Stunden landen wir, steigen aus und werden von einem netten
Flughafenmitarbeiter einmal durch das Flughafengebäude geführt.
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| Der Blick bei unserer Ankunft |
Währenddessen reisen wir ein und wieder aus. Dann besteigen wir das
Flugzeug erneut und fliegen weiter nach Guernsey.
Warum dieses Theater? Die Kanalinseln
gehören weder zu England noch zu Frankreich, sie sind direkt der
Britischen Krone unterstellt, alle Inseln haben ihre eigene
Regierung, ihre eigene Polizei und eigene Gerichtsbarkeit. Sie legen
ihren Steuersatz selbst fest und sind daher sehr interessant für
Banken und Anleger. Sie sind nicht Mitglieder der EU, gehören aber
ihrem Zollgebiet an. Dann haben zumindest die großen Inseln Guernsey
und Jersey darüber hinaus noch ihre eigene Währung, lediglich
angelehnt an das Britische Pfund. Alles sehr spannend neu für uns.
Auf Guernsey geht es weiter per Bus in
unser wunderschönes Hotel. So ein richtig typisch englisches
Backsteinhaus mit riesigem Garten und mit Fluren, auf denen man sich
verlaufen kann.
Plüschig und stilvoll. Sogar einen Pool gibt es. Im
Garten stehen Palmen, ein Geschenk des Golfstroms, der hier dafür
sorgt, dass es hier wunderbare Gärten gibt mit mediterranen
Pflanzen.
Wir machen uns zu Fuß auf in den Ort
St. Peter Port, eine lebhafte und hübsche kleine Hafenstadt, die
ihre Besucher durch ihre schönen Häuser, tollen Gärten und
wunderbaren Aussichtsplattformen begeistert.
Wir gönnen uns eine
halbe Portion Fish and Chips und schlendern durch die hübschen
Gassen. Der Weg zurück ist schon anstrengender, es geht bergan bis
zum Hotel. Dort legen wir noch eine kleine Pause am Pool ein, bevor
wir uns zum Abendessen ins Hotelrestaurant begeben.
Am nächsten Morgen sind wir eine
Stunde zu früh dran, wir haben die Zeitverschiebung nicht bedacht.
Also habe ich Zeit für eine Fototour
durch den weitläufigen Garten mit seinen größtenteils mediterranen
Pflanzen.
Das Wetter ist großartig und man kann die Seele baumeln
lassen. Leider kann ich hier nicht den ganzen Tag verbringen und die
anderen holen mich zum Frühstück in dem hübschen großen
Frühstücksraum mit Blick ins Grüne. Full englisch breakfast, wer´s
mag, Pilze, Blutwurst und Speck sind allerdings nicht jedermanns
Sache.
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| . . . und mediterran |
Wir treffen auf unsere Mitreisenden,
ein Ehepaar gleichen namens und ihre Freunde. Die vier haben einen
Ausflug gebucht, wir allerdings wollen die Umgebung auf eigene Faust
erkunden.
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| Steile Treppen |
Wir machen uns also zu Fuß auf zum Hafen. Ein netter
Insulaner zeigt uns einen Weg über eine Treppe nach unten und wir
genießen einen großartigen Ausblick auf das Meer und den Hafen.
Die
Vegetation ist einmalig und ich bestaune die Gärten, die wir auf dem
Weg nach unten sehen.
Wir schlendern durch den Ort und kommen
schließlich an den Busbahnhof. Dort nehmen wir den Bus zum Airport,
steigen dort aus und laufen eine kurze Strecke zum German Occupation
Museum.
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| Vor dem Museum: eine kleine Kirche und ein alter Friedhof. |
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| Späterer Schulrektor |
Während des zweiten Weltkrieges wurden
die Kanalinseln von den Deutschen besetzt und in diesem Museum, das
von einem Verein betrieben wird, erlangt man einen Einblick, unter
welchen Umständen die Insulaner leben mussten bis hin zur
Deportation der männlichen Bevölkerung. Sehr eindrucksvoll.
Allerlei Waffen, Uniformen, Alltagsutensilien, Maschinen, Fahrzeuge,
Fotos und andere Dokumente sind detailliert ausgestellt und geben
einen guten Eindruck von dieser kurzen, aber auch intensiven Zeit
wieder. Die Nachstellung einiger Räume verstärkt den Eindruck noch
mehr.
Das Museum ist wirklich interessant und arbeitet ein Stück
deutsch-englische Geschichte auf. Wir sehen uns alles genau und
plötzlich sehen wir eine Feldpostkarte, die wohl nicht mehr
abgeschickt wurde. Die Adressatin: eine Frau Siersky, wohnhaft in
Wilhelmshaven, Admiral-Klatt-Straße. Peter stutzt und erzählt uns
dann, dass sein ehemaliger Rektor seiner Grundschule Siersky hieß.
Dann sehen wir neben der Postkarte ein Foto, auf dem der Rektor
Siersky in seiner Uniform zu sehen ist. Es ist also tatsächlich
wahr, der spätere Schulrektor war einer der Besatzer auf der Insel
Guernsey und man traute ihm nach dem Krieg wieder zu, Kinder zu
erziehen.
Vor dem Museum steht eine kleine Kirche
mit einem alten Friedhof, umgrenzt von einer wunderschönen
Steinmauer mit Bornholm-Margariten, die hier winterhart sind und
riesige Büsche bilden.
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| Eine Pracht |
Dann haben wir uns vorgenommen, zum
Meer hinunter zu laufen, eine Straße entlang, immer bergab. Der Weg
ist allerdings länger, als wir auf der Karte erkennen konnten.
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| Diesen schönen Garten sehen wir auf dem Weg. |
Endlich kommen wir unten an, wunderschöne Bucht, ein Stein- und
Sandstrand. Wir ruhen uns aus und essen in dem kleinen
Strandrestaurant ein Sandwich.
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| Schöne kleine Bucht |
Der Wirt sieht uns an, dass wir den
Weg zurück bergan nicht so gerne laufen würden und er ist so nett,
uns in sein Auto einzuladen und uns zur Straße zurück zu fahren.
Wir sind wirklich sehr dankbar und geben ihm 10 Pfund für seine
Kaffeekasse, obwohl er kein Geld von uns nehmen wollte. Sehr netter
Mann.
Wir begeben uns zur Bushaltestelle und
warten auf den Bus nach St. Peter-Port. In der Nähe arbeitet eine
Frau in ihrem Garten und ich bewundere ihre Agapanthus, die
ausgepflanzt dichtes Blattwerk zeigen. Sie erzählt mir, dass die
Winter hier weitgehend mild seien, allerdings hätte es auch schon
Jahre gegeben, in denen es Frost gab und die eine oder andere Pflanze
nicht überlebt hätte.
Wir fahren also zurück nach St. Peter
Port und von dort aus suchen wir uns einen Bus, der uns zum German
Military Hospital Museum bringt.
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| Das Todesurteil für viele Zwangsarbeiter |
Die unterirdischen Schächte wurden
von Zwangsarbeitern aus Frankreich, Spanien, Marokko, Algerien,
Belgien, Holland, Polen und Russland in den Berg gehauen. Eine
Arbeit, die viele Todesopfer forderte. Das Hospital wurde für 800
Personen ausgelegt, wurde aber nur für einige Wochen genutzt.
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| Beklemmend |
Wir sind spät dran und man lässt uns
nur ungern nur kurz herein. Man geht durch die leeren, grauenvollen
Gänge, das Wasser tropft von den Wänden und es ist sehr bedrückend.
Je weiter wir hineingehen, umso mulmiger wird es und ich gerate ein
wenig in Panik an diesem gruseligen Ort. Überall sieht man Schilder
mit der Aufschrift „Exit“, geht man diesen nach, gelangt man nur
tiefer in dieses Labyrinth. Endlich gelangen wir wieder an den
Eingang und ich erhole mich lange nicht von diesem beängstigenden
Erlebnis.
Wir fahren mit dem Bus zurück ins
Hotel, relaxen ein wenig am Pool und verfolgen dann das Wahlgeschehen
in unserer Heimatstadt. Dort wird gerade der neue Oberbürgermeister
gewählt und wir drücken unserem Favoriten die Daumen. Dann essen
wir im Hotel und freuen uns auf den nächsten Tag, an dem wir eine
Inselrundfahrt machen werden.
Montag morgen und wir machen uns auf
nach St. Peter Port und treffen uns dort mit einigen Mitreisenden an
der Touristeninformation. Dort treffen wir Gaby, die seit 32 Jahren
auf der Insel lebt. Sie ist damals als Au pair-Mädchen gekommen und
geblieben. Sie begleitet uns heute durch den Tag und aus jedem Wort,
das sie spricht, hört man die Liebe und die Begeisterung zu dieser
Insel heraus.
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| Ein Blick über die Stadt |
Zunächst gibt es einen kleinen
geschichtlichen Exkurs: 932 wurden die Kanalinseln Teil des
Herzogtums Normandie. Als 1066 Normannenherzog Wilhelm der Eroberer
auf den englischen Thron steigt, ist die Unabhängigkeit der
Kanalinseln von Großbritannien besiegelt. Doch die Insulaner sind
stolz auf ihre normannischen Wurzeln und weil der König Englands
immer auch Herzog der Normandie ist, betrachten sie die Queen als ihr
Oberhaupt. Die Kanalinseln sind in die Amtsbezirke Jersey und
Guernsey unterteilt.
Alles das und viel mehr erzählt uns
Gaby und dann beginnen wir mit einer ausgedehnten Stadtführung durch
die Inselhauptstadt. Gaby läuft kreuz und quer mit uns durch diese
idyllische Stadt. Die Straße Le Pollet vermittelt einen Eindruck
davon, wie eng die Straßen im 18. Jahrhundert waren. Wir sehen das
Castel Cornet, das den Hafen bewacht und ein Museum beherbergt. Die
High Street führt läuft parallel zur Uferstraße und ist die
Haupteinkaufsstraße. Shoppen wird in St. Peter Port zum Erlebnis.
Während sich im Old Quarter seltene Antiquitäten aufspüren lassen,
verkaufen die Boutiquen die traditionsreichen Guernsey-Pullover.
Auf
Grund der niedrigen Zölle sind auch Keramik, Schmuck und Parfüms
begehrte Mitbringsel. Wir sehen die Town Church, die Markthalle und
zu jedem Punkt hat Gaby interessantes zu erzählen. Die engen Gassen
der direkt an die Felsen gebauten Stadt winden sich die Hügel hinauf
zum höchsten Punkt des Ortes, welcher herrliche Ausblicke
garantiert. Hier oben besuchen wir das Hauteville-Haus, in dem Victor
Hugo gelebt hat. Er ließ sich auf der Flucht vor Napoleon nieder und
verbrachte 15 Jahre seines Lebens auf den Kanalinseln.
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| Der schöne Garten des Victor Hugo |
Leider können
wir nur den Garten besichtigen, das Haus dürfen wir nicht betreten,
lediglich einen kleinen Blick in den Eingangsbereich riskieren. Wir
haben leider keinen Besichtigungstermin und so müssen wir wieder
zurück in den unteren Bereich der Stadt. Hier nehmen wir dann alle
zusammen einen kleinen Imbiss ein. Auch während des Essens erfahren
wir von Gaby interessante Dinge. So ist etwa die Kriminalität hier
so gut wie nicht vorhanden. Wer gegen das Gesetz verstößt, wird
streng bestraft und das fängt schon an, wenn jemand den Hundekot
nicht beseitigt oder eine Zigarettenkippe auf den Boden wirft.
Die steuerlichen Vorteile bringen es
mit sich, dass sich viele Menschen für das Leben auf Guernsey
interessieren. Allerdings ist es nicht einfach, hier eingebürgert zu
werden, man sollte schon eine erhebliche Summe besitzen, um hier
willkommen zu sein. Die zur Verfügung stehenden Häuser sind in
einen Global-Market und einen Lokal-Market unterteilt. Es ist also
für Außenstehende sehr schwierig, hier ein Haus zu erwerben.
Alles, was Gaby so aufzählt, erinnert ans Schlaraffenland. Wirklich eine hohe Lebensqualität und
daran liegt es wohl auch, dass die Leute hier im Vergleich zu anderen
Orten sehr alt werden.
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| Ein wunderschönes Anwesen |
Dann brechen wir auf zu unserer
Inselrundfahrt. Zunächst geht es zu einem historischen Granithaus,
das Sausmarez Manor, hier gibt es einen schönen Skulpturengarten,
außerdem ist ein Bummel durch den subtropischen Garten, der um einen
Teich herum führt, sehr empfehlenswert. Aber das ist es nicht
wirklich, was mich interessiert.
Viel wichtiger ist, dass dieses Haus
in einem meiner Lieblingsbücher, „Deine Juliet“ eine wichtige
Rolle spielt. Dieses Buch erzählt als Briefroman vom Leben der
Insulaner während der Besatzungszeit und der fiktiven Gründung
eines Vereins, dem „Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und
Kartoffelschalenauflauf“. Wer jetzt neugierig geworden ist,
beschaffe sich dieses bezaubernde Buch.
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| Eine schöne Geschichte. |
Danach sehen wir uns die wunderschöne
Steilküste an und genießen den phantastischen Blick auf das
grün-blaue Meer. Ein Anblick, den man sonst nur aus der Karibik
kennt. Die Steilküste von Guernsey ist im gesamten Königreich
bekannt und verliert sich besonders im Süden der Insel spektakulär
im Meer.
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| Schöne Ausblicke |
Wir machen einen ausgedehnten
Spaziergang auf einem Küstenpfad, der gesäumt wird von duftenden
Kräutern und Wildblumen. Die botanische Vielfalt ist wirklich
beeindruckend und der Ausblick von hier tut sein übriges, um
Begeisterung hervorzurufen. Man sieht allerdings auch einige Bunker,
seinerzeit von den Deutschen gebaut, aber auch wunderschöne
Wohnhäuser in exponierter Lage.
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| Und das mit Meeblick |
Weiter geht es zur Little Chapal, des
kleinsten, offiziell geweihten Gotteshauses. Errichtet wurde das
Kirchlein von hier Exil gefundenen Brüdern des in ihrem
Ursprungsland Frankreich 1904 verbotenen römisch-katholischen Ordens
der 'Brüder der christlichen Schulen' ('La-Salle-Brüder').
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| Gebet? |
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| Wunderschön |
Nach einem kurzen Stopp an einem Juweliergeschäft, das schönen Guernsey-Schmuck im Angebot hat, geht es wieder zum Hotel.
Abendessen und das Gesehene und Gehörte Revue passieren lassen. Leider schon der letzte Abend auf dieser schönen Insel.
Am Dienstag stehen wir früh auf, es geht zum Flughafen, wir fliegen nach Jersey. Eigentlich hatten war eine Überfahrt mit der Fähre nach Jersey geplant. Die ist aber leider ausgebucht und so müssen wir früh los, während die anderen Mitreisenden noch Zeit haben und dann auf die Fähre gehen. Helga würde gern tauschen, das Fliegen ist nicht so angenehm für sie. Aber das geht ja leider nicht. So hüpfen wir nach den üblichen Wartezeiten auf dem kleinen Flughafen rüber auf die Insel Jersey.
Unser Hotel ist ein Best Western, alt, aber hübsch und zentral gelegen. Unser Zimmer ist allerdings sehr klein, wird aber aufgrund unserer Bitte getauscht. Dann sehen wir unsere Mitreisenden, die mit der Fähre gekommen sind. Alle etwas angeschlagen, der Seegang war wohl sehr heftig, die Seekrankheit hat alle erwischt, am schlechtesten geht es Moni, die wir an diesem Tag gar nicht mehr sehen. Helga ist sehr erleichtert, weil der Flug doch sehr angenehm verlaufen ist.
Wir machen uns auf und sehen uns St. Helier an. Wir sehen hübsche Geschäfte, allerdings nicht so schön und edel wie die Geschäfte auf Guernsey. Im Tourismuszentrum lassen wir uns über die Möglichkeiten der Besichtigungen informieren und machen uns mit den Buslinien vertraut.
Dann finden wir ein schönes Restaurant, essen ein leckeres Steak und machen uns dann auf ins Hotel.
Am Mittwoch laufen wir wieder durch die Stadt zum Hafen. St. Helier ist die Hauptstadt von Jersey. Sie liegt an der Südküste und bietet sich als Ausgangspunkt der Entdeckung der Insel an. Die lebendige, charmante Stadt liegt malerisch an der St. Aubins` Bay. Entlang der King Street pulsiert das Leben. Die Geschäfte haben bis Spätabends geöffnet. Aber wir werden noch ausreichend Gelegenheit haben, die Stadt kennenzulernen, denn uns steht noch eine professionelle Stadtführung bevor.
Hier nimmt der herrliche Sandstrand St. Aubin`s Bay seinen Anfang, welcher sich auf einer Länge von fünf Kilometern bis zum Urlaubsort St. Aubin erstreckt.
St. Aubin beeindruckt mit seinem idyllischen Hafen, engen Gassen und farbenfrohen Häusern. In den Cafés unter Palmen werden alle Urlaubsträume Wirklichkeit.
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| Radisson Blue bei Ebbe |
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| Leuchtturm |
Dann geht es nach St. Aubin, wir essen ein schönes Eis und nehmen für die Rückfahrt eine kleine Touristenbahn, die uns am Strand entlang ganz bis nach St. Helier zurück bringt. Hier sehen wir uns noch einige Geschäfte an, finden auch einige Social-Läden, in denen man manchmal seltene Schallplatten oder andere interessante Dinge finden kann.
Wir laufen in Richtung Thomas Church und sind dann auch schon gleich am Hotel. Hier essen wir zu Abend und freuen uns schon auf den nächsten Tag.
Am Donnerstag erwartet uns eine kulinarische Stadtführung. Eine nette junge Dame bringt uns die Stadt näher und geht insbesondere auf die Delikatessen ein, die wir hier nicht nur sehen, sondern teilweise auch probieren können.
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| Die Markthalle |
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| Austern in der Fischhalle |
Der
Liberation
Square
wurde nach der Befreiung durch Truppen der British Army und der Royal
Navy von der deutschen Besatzung benannt. Anlässlich des 50.
Jahrestages der Befreiung wurde hier das Monument
to Freedom
von Philip
Jackson
aufgestellt und am 9. Mai 1995 von Prinz
Charles
enthüllt. Das Monument zeigt eine Gruppe aus sieben Personen, die
die britische Fahne hochhalten.
La Vaque dé Jèrri: Die Bronze-Skulptur des englischen Bildhauers John McKenna wurde 2001 zu Ehren der Jersey Kuh, einer Rinderrasse, die besonders fette Milch gibt, aufgestellt. Sie besteht aus zwei Kühen, einem Kalb und einem Bullen, die um einen Wassertrog stehen.
Central Market: In der viktorianischen Halle gibt es etwa 50 Verkaufsstände für Blumen, Obst, Gemüse, Fleisch, Geflügel, sonstige Lebensmittel und Feinkost. Natürlich dürfen ein paar Imbißstände nicht fehlen.
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| Blumenpracht in der Markthalle |
Alles in allem ein interessanter Vormittag, wir haben viel gelernt und hatten dazu noch einige schöne Geschmackserlebnisse.
Wir nehmen den Bus zum botanischen Garten. In verschiedene Bereiche unterteilt, entstanden um 1930 unter anderem ein japanischer Garten, Teiche und ein weitläufiger Park. Die Gärten erlangten den Ruf, die schönsten im britischen Königreich zu sein. Auch der “Colombier”, ein Taubenturm wurde restauriert und schmückt noch heute die Anlage.
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| Ein imposantes Gebäude, ein imposanter Garten |
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| Japanischer Garten |
Besonders interessant ist auch, dass während des Zweiten Weltkriegs, als Jersey unter deutscher Besatzung litt, das Anwesen selbst als “Kunstschutz” vom deutschen Kommandanten deklariert wurde. Die Schönheit des Manor Houses hatte auch ihn beeindruckt.
Am
Freitag haben wir noch einen tollen Programmpunkt. Wir machen eine
Schiffstour. Vom Pier Albert aus startet unser Schiff. Es geht um die
halbe Insel und wir bewundern die schöne Küstenlandschaft vom
Wasser aus.
Die Strände sind wirklich einmalig und das Wasser – wie gesagt – hat karibische Farben. Wir sehen Delfine neben unserem Schiff und sind natürlich begeistert. Von hier sieht man auch die schönen Strände und tollen Häuser in Strandnähe.
Wieder zurück am Hafen suchen wir uns einen Bus, der uns zum Harley Davidson Shop bringt. Peter kauft sich die obligatorischen Shirts, dann fahren wir zurück zum Busbahnhof. Wir haben gelesen, dass es in der Nähe der Trinity Church einen großen Social-Laden geben soll. Den müssen wir unbedingt aufsuchen, es könnten da ja noch Plattenschätze verborgen sein.
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| Toller Blick |
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| Schöne Strände |
Die Strände sind wirklich einmalig und das Wasser – wie gesagt – hat karibische Farben. Wir sehen Delfine neben unserem Schiff und sind natürlich begeistert. Von hier sieht man auch die schönen Strände und tollen Häuser in Strandnähe.
Wieder zurück am Hafen suchen wir uns einen Bus, der uns zum Harley Davidson Shop bringt. Peter kauft sich die obligatorischen Shirts, dann fahren wir zurück zum Busbahnhof. Wir haben gelesen, dass es in der Nähe der Trinity Church einen großen Social-Laden geben soll. Den müssen wir unbedingt aufsuchen, es könnten da ja noch Plattenschätze verborgen sein.
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| Schöne alte Häuser |
Abenteuerurlaub. Wir schaffen es dann allerdings ohne Unfall bis zur Church und zum Social-Laden, der gerade in diesem Moment schließt. Ja, außer Spesen nix gewesen. Aber ein schöner Spaziergang war es dennoch und die Bustour war auch nicht schlecht.
Auf
der Rücktour lässt uns der Busfahrer direkt in der Innenstadt in
der Nähe unseres Hotels aussteigen.
Ja, das war nun also unser letzter Tag, ein Abendessen noch, dann gehen wir schlafen.
Ja, das war nun also unser letzter Tag, ein Abendessen noch, dann gehen wir schlafen.
Der
Samstag ist der Rückreisetag und das bedeutet ja immer Wartezeiten.
Aber wir sitzen noch mit unseren Mitreisenden zusammen und
unterhalten uns sehr nett. Natürlich versprechen wir, in Verbindung
zu bleiben und Moni und Peter treffen wohl noch weitreichendere
Verabredungen. Auf jeden Fall haben wir viel Spaß, fahren entspannt
zum Flughafen und treten unsere Rückreise an.
Fazit:
die Inseln sind wirklich eine Reise wert, sehr idyllisch und man
konnte erkennen, dass die Bewohner hier ein entspanntes Leben führen.


































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